Säule 3a – Unser Wegweiser für Ihre Vorsorge
Dass wir die Säule 3a für unsere Zukunft brauchen, haben wir alle schon oft gehört. Am liebsten hätten wir sie natürlich schon gestern abgeschlossen. Trotzdem schieben viele das Thema auf, weil verschiedene Unsicherheiten bestehen: Wie funktioniert das genau, und worauf ist zu achten? Wir nehmen die wichtigsten Punkte unter die Lupe und begleiten Sie ein Stück auf Ihrem Weg, damit Ihnen die Entscheidung für die Zukunft leichter fällt.
Was ist eigentlich eine Säule 3a?
Ganz einfach erklärt: Die Säule 3a ist wie ein Turbo-Sparschwein. Das Geld, das Sie auf dieses Sparschwein einzahlen, bleibt so lange blockiert, bis Sie das ordentliche Rentenalter der AHV (Referenzalter) erreicht haben oder bestimmte Ausnahmen eintreten – zum Beispiel bei einem Wegzug aus der Schweiz, dem Schritt in die Selbstständigkeit oder dem Erwerb von Wohneigentum.
Für wen ist eine Säule 3a geeignet?
Für alle Erwerbstätigen mit AHV-pflichtigem Einkommen ab 18 Jahren – ideal, um Steuern zu sparen und früh mit der Altersvorsorge zu beginnen.
Wie viel muss ich einzahlen?
Mit einem Pensionskassenanschluss liegt der Maximalbetrag im Jahr 2026 bei 7’258 Franken. Ohne Pensionskasse sind es 36’288 Franken (maximal 20 % des Nettoerwerbseinkommens). Bei der Bank WIR ist der Einstieg bereits ab dem ersten Franken möglich. Wichtig ist, überhaupt anzufangen: Je früher Sie starten, desto stärker profitieren Sie vom Zinseszinseffekt und von steuerlichen Vorteilen. Der Beitrag kann jederzeit angepasst werden – je nach finanzieller Situation. Unser Tipp: Richten Sie einen Dauerauftrag ein! So müssen Sie nicht jeden Monat daran denken.
Wie viele 3a-Konten sollte ich haben?
Viele eröffnen mehr als ein 3a-Konto – und das lohnt sich steuerlich. Faustregel: Ab 50’000 Franken lohnt sich die Eröffnung eines weiteren Kontos. Wenn Sie bei der Pensionierung mehrere Konten besitzen, können Sie die Auszahlungen auf verschiedene Jahre verteilen und so Ihre Steuerbelastung senken. Sie entscheiden selbst, wann Sie Ihr Vorsorgeguthaben beziehen möchten:
- regulär bis zu fünf Jahre vor dem Rentenalter,
- oder – falls Sie nach der Pensionierung weiterarbeiten – bis zu fünf Jahre danach.
Auch ein früherer Bezug ist in gewissen Situationen möglich, beispielsweise beim Kauf von Wohneigentum oder bei einer Auswanderung.
Wozu braucht man neben PK und AHV noch eine Säule 3a?
Die AHV und die Pensionskasse decken zusammen rund 60 % Ihres bisherigen Einkommens ab. Mit der dritten Säule können Sie Ihre Vorsorge gezielt ergänzen – ein „Upgrade“ sozusagen, damit Sie im Ruhestand Ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten können.
Lohnt sich eine Säule 3a auch bei Teilzeitarbeit?
Eine Einzahlung in die Säule 3a lohnt sich grundsätzlich immer – auch bei Teilzeitarbeit. Wichtig ist, dass Sie wissen, ob Sie einer Pensionskasse angeschlossen sind und wie hoch Ihr Einkommen ist.
Falls Sie nicht einer Pensionskasse angeschlossen sind (zum Beispiel bei kleinen Teilzeitpensen oder bei selbstständiger Tätigkeit), dürfen Sie bis zu 20 % Ihres Nettoerwerbseinkommens, maximal CHF 36’288 (Stand 2026), in die Säule 3a einzahlen.
Das kann besonders attraktiv sein, wenn Sie mehrere kleinere Teilzeitjobs haben, aber keine zweite Säule (Pensionskasse). So können Sie trotzdem steuerbegünstigt vorsorgen und eine wichtige Rentenlücke schließen.
Welche Kosten kommen auf mich zu?
Mit jeder Einzahlung investieren Sie in Ihre finanzielle Zukunft. Es können jedoch Verwaltungs- oder Depotkosten anfallen, die sich je nach Anbieter unterscheiden. Informieren Sie sich frühzeitig, damit es später keine Überraschungen gibt. Bei der Bank WIR profitieren Sie von einer kostenlosen Kontoführung beim 3a-Konto – so arbeitet Ihr Geld vollständig für Ihre Vorsorge.
Fazit
Vorsorge bedeutet Verantwortung für Sie selbst. Eine Vorsorgestiftung auszusuchen, ist keine leichte Entscheidung, aber eine, die Sie treffen sollten. Wenn Sie wissen möchten, welche Lösung am besten zu Ihnen passt, unterstützen wir Sie gerne persönlich. Lassen Sie uns gemeinsam planen – für eine Zukunft, auf die Sie bauen können.







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