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Suchmaschinen-Marketing: Bei Google an die Spitze

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von Stefan Vetter

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Was früher das Telefonbuch war, ist heute die Suchmaschine: Wer eine Dienstleistung, ein Produkt oder einfach nur eine Information sucht, wird hier schnell und sicher fündig. So werden Sie als KMU gefunden.

Mit über 95 Prozent Marktanteil ist Google die wichtigste Suchmaschine der Schweiz – es ist entscheidend, hier gefunden zu werden. Doch: Wie bringen Sie als KMU das zustande? Wenn Sie herausfinden wollen, ob und wie gut man Ihre Website heute schon findet: Dann müssen Sie wissen, welche Suchbegriffe Ihre Kunden verwenden.

Es gibt Milliarden solcher Suchläufe und täglich kommen neue hinzu – in der Regel lässt sich jedoch eine kleine Anzahl häufig verwendeter, wiederkehrender Keywords identifizieren: die Master-Keywords. Hier empfiehlt es sich anzusetzen, weitere Begriffe können später miteinbezogen werden.

Es handelt sich um Gattungsbegriffe, wie beispielsweise «Hypothek» oder «Kredit», gerne auch in Kombination mit eingrenzenden Zusatzbegriffen – etwa: «Kredit online».

Sammeln Sie diese Master-Keywords und prüfen Sie, auf welchen Plätzen Ihre Website rankt, wenn man nach diesen Begriffen sucht. Schnell und einfach geht das mit der Hilfe eines Rank-Trackers wie etwa www.seorankmonitor.com.

Suchmaschinen-Werbung: Mit bezahlten Suchtreffern Google dominieren

Mittlerweile zeigt Google an der Spitze der Suchtreffer bis zu vier bezahlte Einblendungen, sogenannte «AdWords-Anzeigen». Bedeutet: Selbst wenn Sie in den unbezahlten, den «organischen» Suchtreffern weit oben ranken, erscheint Ihre Website doch erst weit unten auf der ersten Trefferseite – und in den meisten Fällen wird nur diese eine Seite angeschaut.

Möchten Sie eine führende Marktstellung signalisieren und optimal sichtbar sein, kommen Sie um bezahlte Suchtreffer folglich nicht herum. Diese AdWords-Anzeigen haben weitere Vorteile: Die Kosten sind kalkulierbar, die Sichtbarkeit ist steuerbar und es können rasch Anpassungen vorgenommen werden.

Suchmaschinen-Optimierung: Mit unbezahlten Suchtreffern das Vertrauen stärken

Der grösste Vorteil der organischen Suchtreffer: Sie wirken vertrauenswürdiger als bezahlte Einblendungen. Die grössten Nachteile: Top-Positionen sind hier schwer zu erreichen – und noch schwerer zu halten. Sie müssen Ihre Website «onpage» optimieren (also relevante Inhalte erstellen und laufend aktuell halten) und «offpage» aktiv werden (dafür sorgen, dass Ihre Website im Gespräch bleibt, Links erhält und in den sozialen Medien erwähnt wird).

In der Praxis bewährt sich folgende Vorgehensweise: Sie recherchieren erst die zentralen Keywords und schalten AdWords-Anzeigen für diese Begriffe. Nach einiger Zeit kristallisiert sich heraus, welche Keywords wirklich wichtig sind und welche Anzeigen-Aussagen wirklich «ziehen». 

Nun kann überlegt werden, ob die so gefundenen Master-Keywords auch in den organischen Treffern nach oben gebracht werden sollen – und welche inhaltlichen Anpassungen an der Website selbst sinnvoll sind.

Dies abgeleitet von den Erkenntnissen, die sich aus den Anzeigen-Aussagen ableiten lassen. Hier kommt ein weiterer Vorteil der Suchmaschinen-Werbung zum Tragen: Sie lässt sich als schneller, unbestechlicher Markforschungskanal nutzen.

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