Menu

«Regulierung von künstlicher Intelligenz wird Jahre dauern»

4 min.
PR und Corporate Communication der Bank WIR

von Volker «Vloggy» Strohm

22 Beiträge

Demnächst wird die Schweizer Bevölkerung in der Langzeitstudie «Digital-Radar Schweiz – Monitor Bank WIR» wieder zu Chancen und Risiken der Digitalisierung befragt. Für Digitalexperte Marc K. Peter ist im neusten «O-Ton»-Podcast jetzt schon klar: Das Thema «Künstliche Intelligenz» wird die breite Masse bewegen.

Mit Blick auf die ersten zwei Durchführungen der Langzeitstudie «Digital-Radar Schweiz – Monitor Bank WIR» redet Studienleiter Marc K. Peter nicht von einem Rösti-, sondern von einem Cybergraben, der durch die Schweiz geht (hier gibt’s die Infografik 2023 auf einer PDF-Seite). «Die Polarisierung findet bezüglich Alter, Bildung und Einkommen statt», so der Leiter des Kompetenzzentrums Digitale Transformation an der FHNW Hochschule für Wirtschaft. Er nimmt dabei Firmen und Verwaltungen in die Verantwortung, digitale Prozesse und Dienstleistungen vor der deren Implementierung selbst auszutesten. «Es gibt noch zu viele Angebote, die schlicht zu kompliziert sind.»

 

 

In der neusten Ausgabe des «O-Ton»-Podcasts ist Peter zudem überzeugt, dass künstliche Intelligenz bei den nächsten Ergebnissen, die Anfang 2024 publiziert werden, eine grosse Rolle spielen wird. «Die breite Bevölkerung hat gemerkt, was auf uns zukommt. Aber: Künstliche Intelligenz ist nicht immer intelligent – sie funktioniert ausschliesslich auf Grund eines Regelwerks.»

Dass damit die Gefahren – unter anderem echt von falsch unterscheiden zu können – zunehmen, bestätigt Peter. «Gesellschaft und Politik sind gefordert, ein Regelwerk zu definieren.» Dabei glaubt er mit Blick auf das bisherige Aufkommen neuer Technologien aber nicht an schnelle Ergebnisse.

Hier gibt's den kompletten Studienbericht kostenlos

Schweizer Langzeitstudie zu den Themen, Sorgen und Gefahren sowie den Vorteilen und Kompetenzen im Zusammenhang mit digitalen Technologien der befragten Schweizer Bevölkerung.

Kommentare

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare.

Ihr Kommentar

Abbrechen Neuen Kommentar erfassen
Kein Kommentar

Nächster Artikel

Digital

Mehr aus der KategorieDigital

«Digital-Radar Schweiz 2024»: Furcht vor Cyberkriminalität, Überwachung und ausländischer Propaganda

Die Schweizer Bevölkerung schätzt die Gefahren, die von digitalen Technologien ausgehen, zunehmend hoch ein. Die dritte Ausgabe der Schweizer Langzeitstudie «Digital-Radar Schweiz – Monitor Bank WIR» hat erstmals auch das Thema «Künstliche Intelligenz» untersucht. Brisant: Je älter die Befragten, desto höher wird die Gefahr der Beeinflussung oder Gefährdung der Demokratie durch Internetpropaganda aus dem Ausland eingestuft.

Mehr

Digitale Technologien und die Schweizer Bevölkerung

Die zweite Ausgabe des «Digital-Radar Schweiz – Monitor Bank WIR 2023» erhebt die Einschätzung der Schweizer Bevölkerung zu den Vorteilen und Nachteilen digitaler Technologien sowie deren Kompetenzen. Die Studie zeigt, wie gross der Einfluss von Alter, Bildung und Einkommen auf die Wahrnehmung digitaler Technologien ist und die Gesellschaft im digitalen Zeitalter weiter polarisiert.

Mehr

Komplexe Sachverhalte einfach erklären

Kurze Videos sind auf Social-Media-Plattformen sehr populär. Auf Platz 1 der Beliebtheitsskala stehen dabei Erklärungsvideos. Firmen machen sich diese Tatsache zunutze und packen ihre Botschaften in unterhaltsame Videos. Ein erfahrener Produzent solcher Filme in der Schweiz ist die MotionPro AG von Matthias Gally.

Mehr

«Ich möchte FX Trading nicht mehr missen»

Der Velo-Boom hält Roland Fischer und die Angestellten seiner Zweiradsport Fischer GmbH in Seon auf Trab. Dank FX Trading verbringt er weniger Zeit im Büro und kann sich besser um seine Kunden kümmern.

Mehr