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Dauerbrenner: Steuern sparen mit der Säule 3a

3 min.
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von Volker Strohm

22 Beiträge

Die Konditionen spielen bei der Wahl des Vorsorgeproduktes eine wichtige Rolle. Unabhängig davon schenkt die Säule 3a in einem Fall immer ein: beim Erhalt der Steuerrechnung.

Redaktionelle Texte rund um das Vorsorgesparen in der Säule 3a haben Saison. Und zwar zwei Mal pro Jahr: gleich zu Beginn, wenn es darum geht, die besten Konditionen auszuloten und die Zinseszins-Vorteile einer Kompletteinzahlung aufzuzeigen – und im Spätherbst Richtung Ende Jahr, wenn daran erinnert werden soll, kurz vor Ultimo den Steuervorteil zu sichern.

Unabhängig vom gewählten Produkt und vom Zeitpunkt einer Einzahlung, trägt das in die Säule-3a-Lösung, wie beispielsweise das Terzo-Konto der WIR Bank, einbezahlte Geld Früchte. Nämlich dann, wenn die Steuerrechnung in den Briefkasten flattert. Die einbezahlten Beträge können zuvor in der Steuererklärung bekanntlich vom Einkommen abgezogen werden – und das hat, um es salopp zu formulieren, «eine Nase». Unabhängig vom Wohnkanton, unabhängig davon, ob der Betrag auf einmal oder beispielsweise mit monatlichen Daueraufträgen einbezahlt wird respektive wurde.

Steuer-Szenarien für die Kantonshauptorte

Wir haben zwei Szenarien für alle Schweizer Kantonshauptorte (alle Zahlen als PDF im Detail) gerechnet, beide Male unter der Annahme, dass im Laufe des Jahres der für 2019 gültige Maximalbetrag von 6826 Franken einbezahlt wird. Und die Steuerunterschiede zwischen den Kantonen sind – auch das nichts aus der Kategorie «Breaking News» – wirklich frappant. Die Botschaft ist aber keinesfalls, auf Grund des Säule-3a-Steuervorteils den Wohnort zu wechseln; die Botschaft ist vielmehr, dass sich Vorsorgesparen in jedem Fall lohnt.

Vorsorge Säule 3a: Gut zu wissen

Das Terzo-Konto, die Säule-3a-Lösung der WIR Bank, schneidet im Konditionenvergleich schweizweit seit Jahren top ab. Den Schweizer Vorsorgemarkt regelrecht aufgemischt hat die erste volldigitale App-Lösung namens Viac: Das von der WIR Bank im November 2017 lancierte Start-Up für kostengünstiges Vorsorgesparen mit Wertschriften ist eine Erfolgsgeschichte und zählt aktuell bereits 9600 Kundinnen und Kunden mit einem Anlagevolumen von 125 Millionen Franken.

Szenario 1 bringt ein steuerbares Einkommen von 100’000 Franken, ein Vermögen von 50’000 Franken, verheiratet, reformiert und zwei Kinder. Die grösste Steuerersparnis in Prozenten wird in Bellinzona (13,3), Liestal und Genf (je 13,2) erzielt, am geringsten fällt der Effekt in Basel (7,6), Altdorf (7,9) und Sarnen (8,1) aus. In absoluten Zahlen liegt die Schwankungsbreite zwischen 920 Franken in Zug (wo die Steuerbelastung generell natürlich weitaus am niedrigsten ist) und 2198 Franken in Neuenburg.

Szenario 2 bringt ein steuerbares Einkommen von 120’000 Franken, ein Vermögen von 75’000 Franken, ledig, konfessions- und kinderlos. In diesem Fall ist Zug mit einer Ersparnis von 12 Prozent absoluter Spitzenreiter gefolgt von Zürich (10,3) und Sion (10,2). Betragsmässig liegt die Spanne zwischen 1468 Franken in Sarnen und satten 2705 Franken in Sion.

Steuern sparen – unabhängig vom Wohnort

Natürlich sind das reine Zahlenspielereien, die eine willkürliche Annahme punkto finanzieller Ausgangslage treffen und zudem die Gesamtsituation wie die Unterschiede in den Lebenshaltungskosten zwischen den einzelnen Standorten nicht berücksichtigen. Doch: Der Steuervorteil bleibt in jedem Fall.

Geld, das nach dem Begleichen der Steuerrechnung im Portemonnaie respektive auf dem Konto bleibt. Ein Argument, das zweifelsohne ganzjährig Saison hat.

Steuerersparnis: Alle Zahlen im Detail

Hier können Sie die komplette Tabelle mit den Berechnungsbeispielen der Kantonshauptorte aus dem Artikel als PDF anzeigen und bei Bedarf herunterladen.

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