Menu

selfcheck-kmu

15-Minuten-Selfcheck: Die Erfolgsbremsen für KMU

4 min.
stiegeler-bruno

von Bruno Stiegeler

2 Beiträge

Für KMU-Unternehmer ist es (über-)lebenswichtig, Herausforderungen und Risiken frühzeitig zu erkennen, um sich zielsicher den laufenden Veränderungen anpassen zu können. Gestützt auf erste Erkenntnisse aus der KMU-UND-DU-Studie gibt es jetzt einen Selfcheck, mit dem sich Unternehmer einfach und schnell selber überprüfen und Lösungsansätze erkennen können.

Die meisten KMU in der Schweiz befinden sich in unterschiedlich ausgeprägten, so genannten Geschäftsmodell-Fallen. Erste Auswertungen, der im Rahmen der Initiative «KMU – und du?» durchgeführten WIR-KMU-Studie «Dein nächster Schritt» zeigen dies auf. Ein aufgrund dieser Erkenntnis entwickelter Selfcheck gibt Unternehmern neu ein pragmatisches Instrument zur Selbstdiagnose in die Hand.

Was sind «Geschäftsmodell-Fallen»?

KMU sind als Unternehmen einer konstanten Weiterentwicklung unterworfen. Und parallel dazu verändern sich auch die Rahmenbedingungen. Heute schneller und dynamischer denn je. Deshalb durchlaufen die Firmen im Laufe ihres Bestehens unterschiedlich geprägte Phasen: vom Start über das Wachstum und die Etablierung bis hin zur Schliessung oder Nachfolge und Weiterführung.

Im Verlaufe dieser Phasen stellen sich dem Unternehmer entsprechend unterschiedliche Herausforderungen – und damit auch die Anforderungen an sein Geschäftsmodell. Denn oft werden ursprünglich über längere Zeit erfolgreiche Geschäftsmodelle unbemerkt zur Erfolgsbremse. Wer das nicht frühzeitig realisiert und mit entsprechenden Lösungen darauf reagiert, bringt möglicherweise sein Unternehmen in Schieflage.

Rechtzeitiges Erkennen ist entscheidend

Für jeden KMU-Unternehmer ist es darum unabdingbar, sich immer wieder einer Standortbestimmung zu unterziehen. Nur so können er und sein Führungsteam erfassen, wo grundlegender Handlungsbedarf ansteht, um sich auf zwischenzeitlich erfolgte Veränderungen anzupassen – und so Rückschlägen und Problemen vorzubeugen. Dies ist leicht gesagt und auch rundum bekannt. Im turbulenten Alltag fällt es aber vielen Unternehmern schwer, sich hierfür die Zeit nehmen zu können, auch wenn ihnen die Wichtigkeit für das Fortbestehen und die Entwicklung ihrer KMU vollumfänglich bewusst ist.

Der Weg zur Erstdiagnose: eine Viertelstunde und 30 Antworten

Eine kurze Auseinandersetzung und das konzentrierte Beantworten der geschlossenen Ja/Nein-Fragestellungen im neuen KMU-Selfcheck genügen. Innert kürzester Zeit erhält ein KMU-Unternehmer damit erste Indikatoren, welches zurzeit höchstwahrscheinlich seine grösste Herausforderung ist. Das Übertragen der Punktzahlen aus den zuvor selbst gegebenen Antworten zeigt ihm rasch auf: Befindet er sich in der Wachstums-, der Ertrags-, der Agilitäts-, der Markt-, der Komplexitäts- oder der Technologie-Falle?

Anhand dieser Auswertung, lässt sich die Antwort schnell ablesen. Denn jede dieser Fallen und das Unternehmen, das sich darin befindet, weisen typische, übereinstimmende Merkmale auf.

Volle Vertraulichkeit ist gegeben

Es liegt in unser aller Natur: Nur wenige Unternehmer haben das Bedürfnis, ihre Problembereiche und Schwachstellen offen nach aussen zu tragen. Erst einmal selbst zur Erkenntnis gelangen – und dann sich mit vertrauten und nahestehenden Personen austauschen. Das ist Teil des Unternehmertums.

Deshalb wird dieser KMU-Selfcheck auch als bezieh- und ausdruckbares Dokument angeboten, wodurch alle darauf notierten Antworten und Auswertungen ausschliesslich dem Unternehmer vorliegen. Im Sinne der vollständigen Vertraulichkeit und Diskretion wurde auf ein Online-Tool mit automatischer Auswertung verzichtet. Jeder Unternehmer soll damit machen können, was ihm richtig erscheint.

Und was folgt danach?

Der KMU-Selfcheck führt vor Augen, wo sehr wahrscheinlich der Schuh am meisten drückt. Im Anhang dazu werden die einzelnen Geschäftsmodell-Fallen etwas ausführlicher beschrieben und erläutert. Damit kann der Unternehmer die zuvor erhaltene «Zuordnung» realitätsnah überprüfen und selbst beurteilen, ob er die Mehrheit der darin beschriebenen Merkmale in seinem eigenen Unternehmen auch tatsächlich wiederfindet.

Im Anschluss daran kann er dann aus einer Gegenüberstellung von Herausforderungen und entsprechender Erfolgshebel für sich erste Lösungsansätze ablesen. Ob er das anschliessend angeht, wann und wie er dies machen möchte, bleibt sein alleiniger Entscheid. Das ist schliesslich auch Chefsache!

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Schweiz und insbesondere die Genossenschaften in unserem Lande haben eine lange Tradition darin, füreinander da zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen. Über den KMU-Selfcheck bietet die WIR Bank Genossenschaft in enger Zusammenarbeit mit entsprechenden Experten ein Hilfsmittel für KMU-Unternehmer, das exakt dort ansetzt. Ein wertvoller, konkreter und praxisorientierter Beitrag zur positiven Entwicklung unserer KMU, dem Rückgrat der Wirtschaft unseres Landes.

Jetzt herunterladen: unseren KMU-Selfcheck Fragebogen zur Standortbestimmung deines KMU.

Kommentare

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare.

Ihr Kommentar

Abbrechen Neuen Kommentar erfassen
Kein Kommentar

Nächster Artikel

KMU

Mehr aus der KategorieKMU

500wir_werbegutschrift_kmu_paket_wirblog
KMU

Werbegutschrift: Mit 500 WIR laut werden

Ob digital auf dem WIRmarket oder «handfest» im WIRinfo-Magazin: Wer im Netzwerk auffallen und Erfolg haben will, macht sich am besten mit Inseraten und Toplistings auf diesen Kanälen bekannt.

Mehr

it_security_live_hacking_kmu_wirblog
KMU

Live-Hacking-Demo zur KMU-Sensibilisierung

Georg Jakubaas ist Leiter Informationssicherheit (CISO) der WIR Bank. An den «KMU und du»-Anlässen im August und September 2019 zeigt er, wie KMU das Risiko eines Hackerangriffs reduzieren können.

Mehr

002
KMU

«Facebook ist der absolute Platzhirsch»

Facebook ist in der Schweiz der Platzhirsch unter den Social Networks – und Thomas Hutter gilt als der Facebook-Papst. 

Mehr

geld_portemonnaie_arbeitslosigkeit_job_50plus
KMU

Schneller zum neuen Job durch Lohnverzicht?

Das Durchschnittsalter der Gekündigten im Arbeitsmarkt steigt – die Vorbehalte gegen ältere Mitarbeitende sind gross. Die Stellensuche mit «50+» ist anspruchsvoll. Das sind die Erfolgsfaktoren.

Mehr

Mehr aus der Kategorie

KMU